Constantin Gapinski ist einer von 10 Schülern dieses Jahr an der MLK. Er berichtet von einem typischen Schultag dort:

Die MLK ist eine öffentliche Schule mit etwa 1200 Schülern. Es ist eine multikulturelle Schule, an der viele verschieden Nationen vertreten sind z.B. Mexiko, Ägypten, China und ähnliches. Trotz der vielen verschiedenen Nationen funktioniert das Zusammenarbeiten auf der Schule sehr gut. Die Schüler sind alle sehr offen, hilfsbereit und sehr nett. Besonders mein Austauschpartner, bei dem ich mit einem Mitschüler wohne, ist sehr hilfsbereit und immer für mich da.

Die Schulwoche an der MLK ist sehr monoton, da die Schüler jeden Tag denselben Stundenplan haben, das heißt sie haben nur etwa 7 Fächer. Für mich beginnen die Tage mit Mathe, anschließend Chemie, dann Study Hall, wo die Hausaufgaben erledigt werden. Danach geht es weiter mit Englisch. Nach der 35 minütigen Pause habe wir ACT Prep. Dies ist ein Fach, in dem die Schüler auf anstehende Tests vorbereitet werden bzw. sich selbst vorbereiten. Darauf folgt Geschichte und zuletzt Deutsch. Die 8 Stunden vergehen wie im Flug, da der Unterricht weitgehend sehr entspannt gestaltet ist.

In der Pause ist Zeit für Essen. Da das Mensaessen von vielen Schülern als nicht sehr lecker dargestellt wird, blieb ich auch bei dem Lunch, was mir meine sehr liebe Gastmutter mit in die Schule gibt.

Nach den 8 Stunden Schule fühlt man sich im Gegensatz zu Deutschland sehr gut und nicht wirklich fertig. Dies ist gut, da die meisten Schüler nach der Schule Spiele oder Training in der jeweiligen Schulmannschaft haben.

Für mich geht es nach der Schule direkt zu Nicholas Baseball spielen, wo auch sein Bruder Carsen mitspielt. Nach dem 1. Spiel habe ich die Regeln verstanden und bin jetzt ein richtiger Fan von Baseball. Die Spiele gehen von 16:30 Uhr bis ca. 19 Uhr. Anschließend gehen wir mit einem Teil der Mannschaft etwas essen. Um ca. 21 Uhr sind wir zuhause. Dann ist Zeit für etwas Sport. Ich gehe dann meistens joggen oder ähnliches.

Wenn die Jungs kein Spiel sondern Training haben, gehen Florentin und ich nach der Schule nach Hause. Wir spielen dann meistens etwas Football oder Basketball vor dem Haus der Gastfamilie. Die Zeit vergeht dabei wieder wie im Flug. Gegen 18:30 haben wir unser wohlverdientes Abendessen. Wir lassen den Abend entspannt mit der Familie ausklingen und fallen gegen 22 Uhr ins Bett und schlafen direkt ein.

Der Alltag an der MLK ist sehr entspannt. Leider ist dieser gar nicht mit dem deutschen Alltag zu vergleichen

Ich freue mich deshalb auf die restlichen 3 Wochen und probiere jede Sekunde zu genießen!