Leander Reinberger berichtet über den zweiten Tag an der MBA:

Ich stand schon um 05:50 auf, da mein Austauschpartner Peyton um 06:45 losfahren wollte, um nicht in den vielen Verkehr zu kommen und damit wir in der Schule frühstücken können. Nach dem Frühstück müssen wir in einen Raum, wo ein Lehrer unsere Anwesenheit überprüft und Ankündigungen gemacht werden, welche Events an diesem Tag anstehen. Viele Jugendliche sehen übermüdet aus und viele machen ihre Hausaufgaben.
In der ersten Stunde haben Peyton, Connor (Julians Austauschpartner), Julian und ich Mathe. Das Thema war das Lösen von Gleichungen mit 4 Unbekannten und das System dahinter war sehr einfach, sodass ich direkt die Aufgaben lösen konnte. In der zweiten Stunde hatten wir Deutsch, was sehr lustig war, denn der Lehrer kommt sehr gut mit den Schülern aus und man darf nur Deutsch reden, kein Englisch. Wir haben uns Folgen von großen Serien wie „Wetten, dass“ und „Joko gegen Klaas“ angeguckt, was wirklich witzig war mit den Amerikanern. In der dritten und vierten Stunde hatten Julien und ich mit unseren Austauschpartnern Physik, was ziemlich schwer war, da wir die Einführung nicht mitbekommen haben. Danach gingen wir in die große Mensa Hähnchen und Reis essen. Die Getränke und Nachtisch wie Eis sind gratis, es gibt auch überall Wasserspender. Nach dem Essen gingen Peyton und ich in eine Study Hall, wo wir auf viele Freunde von Peyton trafen. In der letzten Stunde schrieben Juliens und mein Austauschpartner Englisch und da es über ein Buch ging, durften wir beide rausgehen und draußen die Wärme genießen. Danach gingen wir zu einer Lehrerin, die uns zeigte, wohin wir zu unserem Sport gehen sollen und was wir alles beachten müssen. Ich wurde zum Fußball Coach geführt, der mich zum Spiel des MBA Teams gegen ein anderes schickte. Ich sah mir die erste Halbzeit an und danach beobachtete ich die Läufer auf den Laufbahnen. Auf einmal hatte ich die Lust an Fußball verloren und hatte viel mehr Interesse am Laufen. Also ging ich zurück und änderte meinen Sport. Nun musste ich mir auch keine Fußballschuhe mehr kaufen. Danach wartete ich am Parkplatz auf Peyton und wir beide fuhren dann in einen Country Club, wo wir mit seiner kleinen Schwester und mit seiner Mutter zu Abend aßen. Alles war sehr luxuriös. Nachdem wir aufgegessen hatten, fuhren Peyton und ich zurück zu ihrem Haus. Direkt danach ging ich in mein eigenes Zimmer und fing an, dies zu schreiben.